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»Über Überwachung«

Der Vortrag von Sascha Lobo vom vergangenen Freitag im Wortlaut

Sascha Lobo, Creative Morning Berlin Sascha Lobo beim 31. Creative Morning Berlin (Foto: Jens Tenhaeff)

Am vergangenen Freitag begrüßte Creative Morning Berlin-Gastgeber Jürgen Siebert 120 Besucher zum Thema Freedom im Orangelab. Als Referent widmete sich der Blogger und Spiegel-Online-Kolumnist Sascha Lobo dem Thema Freiheit im Netz. Er sprach über Überwachung, genauer: die Ursprünge der Datenverarbeitung im 2. Weltkrieg, den Wunsch bestimmter Kreise, die Zukunft und die Menschen zu berechnen und warum wir uns gegen die »Überwachung der Welt« auflehnen müssen. Hier der Wortlaut der einstündigen Rede.

»Es geht um Überwachung, und die Geschichte der Überwachung. Ich hab’ mich dazu entschlossen, eine Hinleitung aufzuzeigen, auf den Grund, warum zur Stunde, wie wir inzwischen wissen dank Edward Snowden, warum zur Stunde die gesamte Welt mit Hilfe des Internets überwacht wird.

Das muss man sich vielleicht von Anfang an vergegenwärtigen: Es geht nicht um Internet-Überwachung, sondern es geht um Weltüberwachung, mit dem Internet. Das Netz ist daher als Instrument zu betrachten, um alles drumherum und darin zu überwachen.

Die Frage, warum das eigentlich passiert, wird vergleichsweise selten gestellt. Man liest in den Medien, dass die NSA, und nicht nur die, seit Juni 2013 ›alles überwacht‹. Dann hat man im Juli gelesen, dass die NSA nun ›wirklich alles überwacht‹. Und ab August wurde dann klar, dass sie vielleicht ›noch alleser‹ überwacht.

Nicht nur, dass die Empörung vergleichsweise gering ausgefallen ist … und da ist Deutschland vielleicht etwas weiter vorn als andere Länder … aber auch in Deutschland haben sich aus meiner Perspektive viel zu wenig Leute darum gekümmert, was da passiert.« …

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