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Stromsparen, Gasmangel, Inflation, Energiearmut, Klimakippunkte – nach Überfluss und Fülle klingt das nicht gerade, was uns in den letzten Monaten und Jahren umtost. Die Überflussgesellschaft gerät in Angst. Also kapitulieren? Oder doch lieber rebellieren – und zwar mit Blick auf die Möglichkeiten, die Gemeinschaft, die Zukunft? Sebastian Sladek, Vorstand der EWS Elektrizitätswerke Schönau, ist Stromrebell von Beruf. Er erzählt, wie er seine Route findet zwischen „Abundance“ und Empirie, indem er Angst in eine positive Bewegung nach vorne umwandelt.

Sebastian Sladek ist in Schönau im Schwarzwald aufgewachsen und zur Schule gegangen. Am heimischen Esszimmertisch erlebte er mit, wie seine Eltern mit ihren Mitstreiter:innen gegen die Atomenergie aufbegehrten, „kurzerhand“ das Schönauer Stromnetz übernahmen und die Elektrizitätswerke Schönau (EWS) als Bürgergesellschaft gründeten. Nach seinem Archäologiestudium und anschließenden Ausgrabungstätigkeiten kehrte er nach Schönau zurück und trat in die EWS ein. Seit 2015 ist er Mitglied des Vorstandes. Für die EWS eG verantwortet er den Geschäftsbereich „Politik und Kommunikation“.

Seine Erfahrung und Botschaft, die er mit uns geteilt hat:

  • Besser für als gegen etwas sein.
  • Die irrste Idee verdient es, ausprobiert zu werden.
  • In der Gemeinschaft liegt Stärke, man kann sich auf seine Mitmenschen verlassen.
  • Herausforderungen können einen Suchtfaktor haben, es macht Spaß, Mauern zu übersteigen.
  • Dennoch erstmal Ziele stecken, die in Sicht und erreichbar sind.

Unser Santa Fe Chapter hat das diesmonatige Thema ausgewählt und Neebinnaukzhik Southall hat die Illustration dazu geschaffen. Das Thema wird von Mailchimp präsentiert.

Foto © Bernhard Schumacher